Technik der kernspintomographischen Beckenmessung in der Geburtshilfe
G. Sigmund, M. Bauer, K. Henne, G. De Gregorio, W. Wenz · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1991 · Heft 04 · S. 370-374
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Kernspintomographie (Magnetresonanztomographie, MRT) gestattet erstmals die direkte Bestimmung der geburtshilflichen Beckenmaße ohne Verwendung ionisierender Strahlung. Aufnahmen am Phantom und der Vergleich mit den konventionellen Röntgenaufnahmen nach GUTHMANN und MARTIUS bei zehn Patientinnen im Wochenbett haben gezeigt, daß die Abweichungen im Mittel ± 2 mm, maximal 5 mm betragen. Die Beurteilung der Beckenform erfolgt analog dem Röntgenbild. Zusätzlich zur konventionellen oder digitalen Röntgenpelvimetrie gelingt die kontrastreiche Darstellung der Beckenweichteile und des führenden Teils…