Das Tethered-Cord-Syndrom
H. Bode, M. Sauer, H. M. Straßburg, H. J. Gilsbach · Klinische Pädiatrie · 1985 · Heft 05 · S. 409-414
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Unter den spinalen Dysraphien spielt das ,,tethered cord Syndrom" wahrscheinlich eine größere Rolle als bisher angenommen. Ein abnorm tiefstehender Conus medullaris kann durch verschiedene Anomalitäten, z.B. Adhäsionsbänder, lumbosakrales Lipom, verkürztes und verdicktes filum terminale verursacht sein. Bei einigen Erkrankten finden sich äußerlich keine Veränderungen. Treten neuromuskuloskeletäre Veränderungen wie Klumpfuß, Skoliose, Muskelatrophie, Störungen von Gang, Sensibilität oder der Blasen-Mastdarmfunktion auf, sollte man an ein ,,tethered cord Syndrom" denken. Es erscheint auch als Folge…