Zur Messung der Tiefenwahrnehmung bei Stereoamblyopie mit einem überschwelligen Stimulus
Roland Gockeln · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 1997 · Heft 02 · S. 86-92
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung HINTERGRUND Stereotests auf der Basis von Zufallspunktmustern (Globalstereopsis) haben in der Regel auch bei Darbietung größerer Disparation den Nachteil, dass sie vor allem von Probanden mit eingeschränkter Fusionsfähigkeit nicht erkannt werden, während reale Objektkonturen (Konturenstereopsis) fusioniert werden. Daher sind Random-dot-Vorlagen zur Verifizierung subnormaler Stereofähigkeit nur eingeschränkt anwendbar. VERSUCHSPERSONEN UND METHODEN Es wird eine überschwellige stereoskopische Testmethode beschrieben, die einen differenzierten Einblick in den Bereich zwischen vollwertig binokularer…