Zur Wertigkeit von Palpation und Mammographie beim primären Mammakarzinom
J. C. de Waal, J. Baltzer, C. Muthmann-Nagy, M. Schmid, J. Zander · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1987 · Heft 02 · S. 93-95
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Es wurde der Stellenwert von Tastbefund und Mammographie bei 596 Patientinnen mit einem primären Mammakarzinom untersucht. Das häufigste Symptom war der Knoten mit 86,1%. Die primäre Verdachtsdiagnose erfolgte in 63,4% durch die Patientin, in 28,9% durch den Arzt und in 7,7% erstmals durch die Mammographie. Falsch-negative Tastbefunde bzw. falsch-negative Mammographiebefunde wurden in 9,9% bzw. 5,0% beobachtet. Zum Tumorstadium bestand eine deutliche Abhängigkeit. Karzinome, die erstmals durch die Mammographie diagnostiziert wurden, wiesen eine 5-Jahres-Überlebensrate von 82,6% und eine Rezidivra…