Gefäßanomalien der Nabelschnur - Inzidenz, Bedeutung und Möglichkeit der pränatalen ultrasonographischen Erfassung
J. Gnirs, J. Hendrik, D. Heberling, W. Schmidt · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1988 · Heft 05 · S. 355-360
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Nabelschnur-Gefäßanomalien zählen mit einer Inzidenz von 0,2% bis 1,4% zu den häufigsten kongenitalen Fehlbildungen. Das Risiko für das Auftreten anderer Malformationen und Chromosomenanomalien ist deutlich erhöht. An der Universitäts-Frauenklinik Heidelberg wurden in den Jahren 1/1977 bis 7/1987 insgesamt 78 Fälle (0,51%) mit Nabelschnur-Gefäßanomalien beobachtet. Im untersuchten Kollektiv waren 37% der betroffenen Feten mißgebildet, 28% waren wachstumsretardiert und 9% hatten einen abnormalen Chromosomensatz. Relativ häufig wurden hierbei Harntraktanomalien und Fehlbildungen der Thoraxorgane be…