Zytostatika-Therapie bei Morbus Hodgkin in der Schwangerschaft
Renate Wiesner-Bornstein, M. Niesen, R. Grobe-Einsler, M. Schulte-Holtey · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1983 · Heft 06 · S. 373-376
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Anhand einer Einzelbeobachtung einer 19jährigen Patientin mit Morbus Hodgkin in der Schwangerschaft und mehrerer kasuistischer Mitteilungen und vergleichender Studien in der Literatur wird auf die Problematik einer Zytostatika-Therapie in der Gravidität eingegangen. Hierbei ergeben sich folgende Erkenntnisse: Eine zytostatische Therapie verschiedener Kombinationen scheint, auch wenn sie im 1. Trimester durchgeführt wird, nicht zwangsläufig mit einer Schädigung der betroffenen Kinder verbunden zu sein. Kindliche Schädigungen traten nahezu ausschließlich bei einer Kombination der Chemotherapie mit…