Pränatale Diagnose einer fetalen Mekoniumperitonitis, Therapie und Verlauf
K.-H. Schlensker, H. Günther, A. Bolte · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1984 · Heft 07 · S. 435-440
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Es wird über die pränatale Diagnose einer fetalen Mekoniumperitonitis nach Kolonperforation in der 34. Schwangerschaftswoche berichtet. Sonografisch fanden sich beim Feten Aszites, Verdichtungsherde im Bereich des parietalen und viszeralen Peritoneums, eine Hepatosplenomegalie, Hydrozelen und ein gering ausgeprägtes Hydramnion. Die pränatale Diagnose wurde gesichert durch die Untersuchung des unter Ultraschallsicht abpunktierten Aszites. Der Aszites war steril mit Entzündungszellen, eiweißreich, stark bilirubinhaltig und wies Lanugohaare und Hautepithelien auf. Bei der Amniofetografie zeigte sich…