Die intraperitoneale Instillation von Interferon-gamma zur Behandlung des refraktären Ovarialkarzinoms
C. Marth, R. Mull, G. Gastl, M. Herold, E. Steiner, G. Daxenbichler, H. Hetzel, Roswitha Flener, C. Huber, O. Dapunt · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1989 · Heft 11 · S. 987-991
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Lokal fortgeschrittene, therapierefraktäre Ovarialkarzinome wurden mit intraperitonealen Interferon-gamma-lnstillationen behandelt. Interferon-gamma wurde bis zu einer maximal tolerablen Dosis von 2 mg/m2 KOF entsprechend 40 Millionen Einheiten/m2 verabreicht. Die Substanz wurde mit 2 1 Flüssigkeit 3mal pro Woche jede zweite Woche instilliert. Die Inlerferon-gamma-Applikation induzierte eine Aktivierung des Makrophagensystems und löste einen markanten, passageren Anstieg der Neopterinkon-zentrationen im Harn, Serum und Aszites aus. Der Tumormarker CA-125 schwankte während der Interferon-gamma-The…