Ungewöhnliche Spätkomplikation nach Totalendoprothese der Hüfte
V. Jansson, J.-H. Kühne, M. Hoppert · Zeitschrift für Orthopädie und Unfallchirurgie · 1994 · Heft 06 · S. 527-528
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Ein 52jähriger Mann erhielt bei idiopathischer Coxarthrose eine zementfreie Hüftendoprothese. Im weiteren Verlauf kam es zu einer rasch progedient verlaufenden Pfannenwanderung nach cranial sowie zu einer starken heterotopen Ossifikationsbildung. 5 Jahre postoperativ erfolgte der Pfannenwechsel. Dabei fand sich außer reichlich granulomatösem Bindegewebe ein Stück einer zwischen Polyethyieninlay und Prothesenkopf flachgewalzten Redondrainage, die auf allen Röntgenaufnahmen unentdeckt gebliebenen gewesen war. Die nach der Erstoperation angefertigte Röntgenkontrolle zeigte, daß die Redondrainage int…