Bedeutung der Persistenz von Chlamydia trachomatis im Gelenk für die Pathogenese der Chlamydien-induzierten Arthritis unter Berücksichtigung der therapeutischen Implikationen
L. Köhler, M. C. Jendro · Aktuelle Rheumatologie · 1997 · Heft 05 · S. 170-175
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Nach einem urogenitalen Infekt mit Chlamydia trachomatis entwickelt sich in 1 - 3% aller Fälle eine reaktive Arthritis. Obwohl der Erreger durch mikrobiologische Techniken aus dem Gelenk nicht anzüchtbar ist, gelang es, Chlamydia trachomatis durch molekularbiologische und immunologische Methoden intraartikulär in Synovia und Synovialmembran nachzuweisen. Neuere Untersuchungen zeigen, daß Chlamydia trachomatis als metabolisch aktiver, vitaler Erreger im Gelenk vorliegt. Durch die persistierende Infektion werden fortlaufend chlamydiale Antigene produziert, die das Immunsystem stimulieren. Somit ste…