Ätiologie der Hüftverrenkung bei Kindern mit zerebraler Bewegungsstörung und Möglichkeiten konservativer Behandlung mit Dreh-, Spreizschalen und Elektrostimulation
M. Feldkamp, V. Güth, St. Büschken, D. Klein · Zeitschrift für Orthopädie und Unfallchirurgie · 1985 · Heft 02 · S. 182-188
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Hüftluxationen bei spastischen Lähmungen betreffen fast immer schwerbehinderte Kinder. Sie bahnen sich bereits im Kleinkindesalter an. Zwei Verfahren, nämlich die Elektroreizbehandlung der kleinen Glutäen und die Behandlung mit einfachen, die Fehlhaltung korrigierenden Beinschalen werden vorgestellt. Die Nachuntersuchung ergab bei 33 der 42 Kinder mit Schalenbehandlung und bei 26 der 32 Kinder mit Elektrotherapie eine positive Beeinflussung des Hüftbefundes. Die Behandlung mit Elektrotherapie stellt ein Novum dar, da sie in der Vergangenheit bei dieser Patientengruppe als kontraindiziert galt. Si…