Die Tenotomie des Musculus obliquus superior zur Behandlung von A-Inkomitanzen und des Brown-Syndroms
N. Stärk, U. Fries · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 1991 · Heft 11 · S. 337-343
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Tenotomie und Tenektomie des M. obliquus superior (OS) hat sich unserer Erfahrung nach als eine sehr wirksame und verläßliche Methode zur Korrektur von A-Inkomitanzen erwiesen, wenn präoperativ eine monolaterale oder bilaterale Hyperfunktion des OS nachweisbar ist. Es wird von 42 Patienten mit A-Phänomenen berichtet, bei denen die Tenotomie oder Tenektomie des OS eine Reduzierung der A-Inkomitanz im Mittel um 86 bis 91% bewirkte, gleich ob sie gering, mittel- oder hochgradig ist. Das bedeutet, dass der gleiche Eingriff weder bei gering noch bei mittelgradigen A-Inkomitanzen das A-Phänomen in…