Retino-hypothalamische Verbindungen bei Wirbeltieren
S. Tilgner, L. Lehmann, U.-I. Westphal · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 1990 · Heft 10 · S. 295-301
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Seit Inauguration des „energetischen Anteils der Sehbahn” durch HOLLWICH im Jahre 1948 wurde das Problem der direkten Verbindung von Axonen retinaler Ganglienzellen mit dem Hypothalamus bei Wirbeltieren vielfältig anatomisch untersucht. Die Ergebnisse sind tabellarisch aufgeführt und erlauben folgende Schlußfolgerungen zur Topographie einer retino-hypothalamischen Verbindung bei Fischen, Amphibien, Reptilien, Vögeln und Säugetieren: Bei FISCHEN ist der Nucleus hypothalamicus opticus die dominierende hypothalamische Zielformation retinofugaler Fasern. Er darf als „Nucleus suprachiasmaticus der Fis…