Cerebrale Achromatopsie - Symptomatik, Verlauf, Differentialdiagnose und Strategie der Untersuchung
W. Jaeger, H. Krastel, St. Braun · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 1989 · Heft 01 · S. 32-36
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die cerebrale Achromatopsie tritt plotzlich auf „wie wenn beim Farbfernsehen die Farbe weg Cerebral genommen wird”. Die Störung ist meist vaskulär bedingt, durch doppelseitige Infarkte in der unteren occipitotemporalen Region, und daher in der Regel verbunden mit homonymen Gesichtsfeldausfällen in den beiden oberen Quadranten, bei weitgehend erhaltener Sehschärfe. Häufig ist sie mit einer Prosopagnosie und einer Topographagnosie kombiniert. Die Strategie der Untersuchung des Farbensinnes darf sich nicht auf die allgemein Ublichen Methoden beschranken, sondern muß zusätzliche Tests verwenden, bei…