Taybi-Rubinstein-Syndrom: Der Stellenwert des Röntgenbildes
A. Neuhold, B. Schwaighofer, F. Frühwald, I. Fezoulidis, L. Wicke, E. Winkler · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1989 · Heft 01 · S. 49-51
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung 28 klinisch gesicherte Fälle des Taybi-Rubinstein-Syndroms mit unterschiedlichen radiologischen Erscheinungsformen werden vorgestellt und die Differentialdiagnose zu anderen Syndromen diskutiert. Die häufigsten radiologischen Erscheinungsformen waren eine Verbreiterung und Verplumpung der Endphalangen der Daumen (68 %) und der Großzehen (64 %) sowie inkomplette Spaltbildungen der Endphalangen des I. Strahles. Die Röntgenaufnahme stellt neben den klinischen Merkmalen und den Laborparametern eine wichtige Untersuchung in der Diagnostik des Taybi-Rubinstein-Syndroms dar.