Familiärer Morbus Osler mit Lungenbeteiligung
A. Grimm-Eckardt, H. K. Deininger, H. von Kaehne · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1989 · Heft 06 · S. 687-690
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Der Morbus Osler ist eine autosomal dominante Erkrankung mit typischen Gefäßdysplasien in Form von Teleangiektasien und Aneurysmen der Haut, Schleimhäute und der viszeralen Organe. Bei mehr als 50 % der an einem Morbus Osler erkrankten Patienten liegt eine Lungenbeteiligung vor. Daher sollte bei allen Familienmitgliedern eine Thoraxaufnahme angefertigt werden. Besteht der Verdacht auf eine intrapulmonale a.v. Fistel, sollte diese mittels intravenöser DSA bewiesen werden.