Diagnostik von Obstruktion und Steinabgang nach ESWL-Therapie
D. Vorwerk, W. Auffermann, N. Fischer · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1987 · Heft 09 · S. 294-297
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung 78 Patienten, bei denen sich nach ESWL-Therapie Steinstraßen im Ureter ausbildeten, wurden sonographisch und röntgenologisch kontrolliert. Restkonkremente in der Niere ließen sich sonographisch wie röntgenologisch gleich gut erfassen. Die Nativaufnahme zeigt die Ausdehnung der Steinstraßen, die nicht zwingend zur sonographisch erfaßbaren Obstruktion führen. Die Kombination von Sonographie und Nativdiagnostik erlaubt eine schonende Verlaufskontrolle bei ESWL-Therapie; ein Urogramm ist in der Regel nicht notwendig.