Komplementaktivierung nach intravaskulärer Kontrastmittelgabe: Vergleich zwischen ionischen und nicht-ionischen Röntgenkontrastmitteln
H. M. Hoffmeister, G. Fuhrer, H. P. Platten, W. Heller · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1987 · Heft 12 · S. 673-675
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei 46 Patienten wurde die Auswirkung von intravaskulärer Röntgenkontrastmittelgabe auf das Komplementsystem untersucht. Anläßlich einer Urographie erhielten 22 Patienten ein ionisches (Natrium/Megluminamidotrizoat) und 24 Patienten ein nichtionisches (Iohexol) Röntgenkontrastmittel i.v. Die Komplementkomponenten C1q, C3, C4 und C5 sowie der C1-Esterase-Inhibitor wurden am Ende der Infusion sowie 20 Minuten später gemessen. In beiden Patientengruppen kam es zu einem signifikanten Abfall von C3 während der Infusion um 10-15 % (p < 0,01). 20 Minuten später war diese Komponente fast wieder normalisi…