CareLit Fachartikel

Die Entdeckung der Loa-Ophthalmie durch den französischen Schiffschirurgen François Guyot (1742-1816)

H.-G. Huber*, J. Grüntzig · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 1986 · Heft 08 · S. 178-182

Dokument
899916
CareLit-ID
Jahr
1986
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde
Autor:innen
H.-G. Huber*, J. Grüntzig
Ausgabe
Heft 08 / 1986
Jahrgang 189
Seiten
178-182
Erschienen: 1986-08-01 00:00:00
ISSN
0023-2165

Zusammenfassung

Zusammenfassung François Guyot (4.10.1742-13.6.1816) verdanken wir die Bezeichnung „loa” für eine humanpathogene und im tropischen Westafrika verbreitete Filarienart. Es werden erstmalig biographische Details über diesen französischen Schiffschirurgen mitgeteilt. Auf mehreren Sklavenhandelsfahrten zwischen Afrika und Amerika beobachtete Guyot bei den Negern eine rezidivierende Ophthalmie. Als Ursache entdeckt er einen unter der Konjunktiva umherwandernden Wurm. Ihm gelingt die Extraktion dieses Parasiten. Am 26. Mai 1781 berichtet Guyot darüber an die „Académie Royale de Chirurgie” in Paris. Auf Einzelheiten die…

Schlagworte

Chirurgie Amerika Afrika Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde