Ergebnisanalyse 96 CT-gestützter Feinnadelbiopsien bei Raumforderungen der Leber
M. Lüning, B. Schmeißer, H. Wolff, W. Schöpke, E. Hoppe, R. Meyer · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1984 · Heft 09 · S. 267-275
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung In einer prospektiven Studie von 96 CT-gestützten Feinnadelbiopsien (93 Patienten) wurden Leberläsionen (47 maligne, 46 benigne) mit der globalen Treffsicherheit von 94 % bei 92 % Sensitivität und 96 % Spezifität zytologisch diagnostiziert. Eine mindestens viermalige Materialentnahme pro Biopsie erwies sich zur korrekten Diagnosefindung als erforderlich. Zum Vorteil einer Abkürzung des diagnostischen Programms empfiehlt sich die Feinnadelbiopsie als ein unmittelbar an die initiale CT-Untersuchung anzuschließendes Verfahren.