Kontrastmitteleffekte bei der glykosidinduzierten mesenterialen Ischämie
W.-R. Seemann, K. Mathias, B. Urbanyi, P. Billmann · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1984 · Heft 09 · S. 333-337
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Tierexperimentelle Untersuchungen an 12 Hunden haben gezeigt, daß die intraarterielle Injektion eines hyperosmolaren Kontrastmittels in die A. mesenterica superior im Normalfall eine 52 %ige Blutflußsteigerung über 2 min bewirkt. Erzeugt man mittels Digitalis eine mesenteriale Durchblutungsstörung, so ist die vasodilatative Wirkung etwa gleich stark, jedoch 21/2mal länger anhaltend. Folglich können aufgrund der langanhaltenden gefäßerweiternden Wirkung hyperosmolarer Kontrastmittel Gefäßspasmen dem angiographischen Nachweis entgehen.