Zerebrale Läsionen bei Morbus Wilson im Computertomogramm
S. Rodiek · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1983 · Heft 07 · S. 67-71
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Der Morbus Wilson wird häufig jahrelang als solcher verkannt und irrtümlicherweise für eine Psychose oder eine extrapyramidale Erkrankung anderer Genese gehalten. Verursacht die Erkrankung neurologisch-psychiatrische Symptome, so werden in einem bestimmten Teil der Fälle CT-Veränderungen beobachtet, die hauptsächlich den Nucleus lentiformis und den frontalen Kortex betreffen. Aus dem eigenen Krankengut werden 2 Fälle mit M. Wilson vorgestellt, denen 2 Fälle mit gleichem Läsionsmuster nach hypoxischem und toxischem Hirnschaden gegenübergestellt werden.