Gefäßerweiterungen im Koronarangiogramm
L. Hinterauer, N. Goebel · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1983 · Heft 11 · S. 480-486
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Unter 166 Patienten mit einem Aneurysma, einer Ektasie oder Megalokranzarterie im Koronarangiogramm hatten 86,1 % Gefäßerweiterungen im Rahmen einer Koronarsklerose (am häufigsten bei 3-Gefäß-Erkrankung), bei 9 % waren sie iatrogen bedingt, bei 4,8 % idiopathisch. 1 Patient hatte ein Marfan-Syndrom. Unter 9000 Patienten fanden sich 8 mit Megalokranzarterien ohne relevante Stenose. 6 von ihnen hatten atypische Angina pectoris, 3 machten einen Infarkt durch. Patienten mit deutlichen Koronarerweiterungen und Kontrastmittelstagnation sollten eine Therapie erhalten.