CareLit Fachartikel

Klinische Neurophysiologie von Bewegungsstörungen: Tremor

G. Deuschl · Klinische Neurophysiologie · 1999 · Heft 02 · S. 104-112

Dokument
900247
CareLit-ID
Jahr
1999
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Klinische Neurophysiologie
Autor:innen
G. Deuschl
Ausgabe
Heft 02 / 1999
Jahrgang 30
Seiten
104-112
Erschienen: 1999-01-01 00:00:00
ISSN
1434-0275

Zusammenfassung

Zusammenfassung Der Tremor ist ubiquitäres Begleitsymptom aller motorischen Tätigkeit und entsteht durch vier unterschiedliche Grundprinzipien. Erstens führt die gedämpfte mechanische Schwingung der Extremität, zweitens abnorme Reflexe, drittens zentrale Oszillatoren und viertens veränderte feed-forward-Schleifen zu einer oszillatorischen Aktivität des Gelenk-Muskel-Systems. Für den physiologischen und verstärkten physiologischen Tremor sind neben den mechanischen Ursachen oft Reflexunterhaltene oder durch zentrale Oszillatoren (8 - 12-Hz-Komponente) unterhaltene Anteile nachweisbar. Reflexmechanismen spielen wa…

Schlagworte

Tremor Pathophysiology Central oscillators Reflexes Damped mechanical oscillations Differentialdiagnose Bewegungsstörungen Klinische Neurophysiologie