Intendierte Inanspruchnahme von Versorgungsangeboten bei psychischen Erkrankungen mit unterschiedlicher Dringlichkeit
Sarah Koens, Jens Klein, Martin Härter, Annette Strauß, Martin Scherer, Ingo Schäfer, Olaf von dem Knesebeck · Psychiatrische Praxis · 2024 · Heft 04 · S. 209-215
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Ziel der Studie Die Untersuchung von Variationen intendierter Inanspruchnahme in Fällen einer psychotischen Episode, einer alkoholbezogenen oder depressiven Störung in Abhängigkeit unterschiedlicher Falleigenschaften. Methode Eine telefonische Befragung mit Fallvignetten wurde durchgeführt (N=1.200). Die Vignetten variierten hinsichtlich Dringlichkeit, Tageszeit, Geschlecht und Alter/ Erkrankung. Die Befragten sollten angeben, an wen sie sich in den beschriebenen Fällen als erstes wenden würden. Ergebnisse Niedergelassene Ärzt*innen wurden am häufigsten als erste Anlaufstelle genannt (61,1%), woh…