Zwei gutartige Knochenläsionen an einem Röhrenknochen: Missinterpretation von klinischen und radiologischen Befunden
M. Muschol, I. Müller, J. Hassenpflug · Zeitschrift für Orthopädie und Unfallchirurgie · 2000 · Heft 02 · S. 159-161
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung. EINLEITUNG: Knochenveränderungen treten vermehrt in der Pubertät auf und werden zufällig entdeckt. Das nicht ossifizierende Fibrom bereitet meist keine Beschwerden, wird zufällig diagnostiziert und ist in der Regel nicht behandlungsbedürftig. Spontane Heilungsverläufe werden beschrieben. Das Osteoidosteom ruft vor allem nächtliche Schmerzen hervor und spricht häufig auf eine Salicylattherapie an. Der Nidus muss zur kausalen Behandlung operativ entfernt werden. KASUISTIK: In der distalen Tibia eines 12jährigen Mädchens zeigte sich im Röntgenbild, Szintigramm und MRT ein nicht ossifizierendes Fibr…