Hyperbare Sauerstofftherapie bei radiogenen Spätfolgen im kleinen Becken
J. Pannek, D. Schackert, I. A. Adamietz · TumorDiagnostik & Therapie · 2000 · Heft 06 · S. 113-116
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung. In der Behandlung des Prostatakarzinoms steht das operative Vorgehen im Vordergrund. Ist ein chirurgisches Vorgehen nicht vertretbar, kommt eine Radiotherapie zur Anwendung, die über eine vergleichbare Wirksamkeit verfügt. Der Erfolg einer Radiotherapie wird in einigen Fällen durch klinisch manifeste unerwünschte Späteffekte erkauft. Dazu gehören die chronische Zystitis und Proktitis. Bei ausgeprägter radiogener Zystitis führt die konservative Behandlung nur selten zu einer ausreichenden Besserung der Symptomatik, so dass als letzte Option nur die Zystektomtie und Harnableitung bleibt. Im Falle…