Zur Funktion der Scham bei depressiven Störungen
U Wolfradt, S Sommer · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2000 · Heft 06 · S. 250-256
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung: Ausgehend von der Betrachtung der Funktion von Schamempfindungen für psychiatrische Störungsbilder wird die Beziehung zwischen Scham und affektiven Störungen dargestellt. An einer Stichprobe von 113 stationären Patienten mit depressiver Symptomatik und 81 gesunden Kontrollprobanden wurde der Zusammenhang zwischen Scham, habitueller Ängstlichkeit und Ambiguitätsintoleranz untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass die klinische Gruppe höhere Werte auf allen Skalen aufwies. Überdies konnte mit einem experimentell variierten Szenario der mögliche Einfluss von Öffentlichkeit nachgewiesen werden. Person…