Somatisierung - somatoforme Störungen - Ätiopathogenetische Modelle
H P Kapfhammer · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2001 · Heft 02 · S. 58-77
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung: Die Ätiopathogenese des Somatisierungsprozesses lässt sich umfassend nur in einem multifaktoriellen Modell beschreiben. Hierbei können Aspekte von Genetik, von Neurologie, Neuro-, Psychophysiologie und Endokrinologie, von Persönlichkeits-, Wahrnehmungs- und Kognitionspsychologie, des sozialen Lernens, des Krankheitswissens und der öffentlichen Krankheitskonzeptualisierung, von negativen Lebensereignissen, chronischen psychosozialen Stressoren, reduzierten Copingfertigkeiten, mangelnden Unterstützungsressourcen und sozialen Verstärkersystemen, von koexistenten/komorbiden psychiatrischen Störungen…