Chronische intrakranielle Pachymeningopathie durch ein persistierendes Duraleck nach diagnostischer Lumbalpunktion
H. R. Siebner, C. Kukla, A. Peinemann, T. Wilhelm, H. Gräfin von Einsiedel · Aktuelle Neurologie · 2001 · Heft 04 · S. 185-188
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Eine 37-jährige Patientin mit einer Encephalomyelitis disseminata entwickelte nach einer diagnostischen Lumbalpunktion (LP) über Monate anhaltende, orthostatische Kopfschmerzen. In der Magnetresonanztomographie stellte sich sechs Tage nach LP eine diffuse, Kontrastmittel aufnehmende Verdickung der intrakraniellen Dura mater dar. Die diffuse Verdickung der Pachymeninx nahm in den folgenden Monaten weiter zu. Aufgrund der charakteristischen Kopfschmerzen und der diffusen, zunehmenden Pachymeningopathie stellten wir die Diagnose eines chronifizierten postpunktionellen Liquorunterdrucksyndroms verurs…