Sind ausgedehnte operative Eingriffe beim chemotherapieresistenten, metastasierten nichtseminomatösen Hodenkarzinom sinnvoll?
D. Gonnermann, H. Huland, H. Klosterhalfen · Aktuelle Urologie · 1987 · Heft 03 · S. 124-126
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Es wird über 13 Patienten mit nichtseminomatösen Hodentumoren im Stadium II C und III berichtet, die sich alle durch extrem große Tumormasse und exzessive Tumormarkererhöhung auszeichneten. Nach Chemotherapie beobachteten wir bei 7 Patienten keine Normalisierung der Tumormarker und bezeichneten diese Gruppe als Chemotherapieversager. 6 Patienten einer zweiten Gruppe sind nach den Kriterien der Tumormarker Chemotherapie-Responder. Insbesondere bei den Patienten der ersten Gruppe führten wir nach erweiterter vergeblicher Chemotherapie ausgedehnte Operationen mit kurativer Zielsetzung durch. Dennoch…