Die Ventilwirkung der Haut bei der Iontophorese mit wiederholter Umpolung
B. Rösel, H. G. Pratzel · Physikalische Medizin Rehabilitationsmedizin Kurortmedizin · 1991 · Heft 05/06 · S. 7-11
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Kurzfassung ZIEL: Bei der Iontophorese mit Gleichstrom entstehen am Übergang vom metallischen Leiter zum Ionenleiter Elektrolyseprodukte, die sich auf die Haut zubewegen. Die Hydroxylionen verursachen Verätzungen. Durch die Anwendung von Schwämmen verzögert man das Auftreten von Verätzungen. Bevor die Zone mit Hydroxylionen die Haut erreicht, muß die Iontophorese abgebrochen werden. Damit ist die lontophoresedauer praktisch begrenzt. Für den Transport von Arzneistoffen ist die übliche Dauer der Iontophorese zu kurz. Die erreichten Gewebespiegel in beispielsweise 20 Minuten sind in der Regel zu gering. Die Gewebe…