Danazol-Langzeittherapie bei hereditärem Angioödem
R. Höpfl, S. Schwarz, P. Fritsch, H. Hintner · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1990 · Heft 04 · S. 133-138
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Drei Patienten mit hereditärem Angioödem, ein 19- und ein 35jähriger Mann sowie eine 69jährige Frau, wurden über 10 Jahre mit Danazol, einem Androgenpräparat mit verminderter androgener Wirkung, behandelt. Der 19jährige Patient bekam das Medikament ab dem 9. Lebensjahr und auch während der gesamten Pubertät. Unter Erhaltungstherapie mit zweimal 200 mg pro Woche und einer Stoßtherapie mit dreimal 200 mg/d bei Bedarf ab dem 16. Lebensjahr war die Zahl der Ödemattacken von einmal wöchentlich auf ungefähr sechs pro Jahr reduziert und auch ihre Schwere stark herabgesetzt. Die Sexualentwicklung verlief…