Stellenwert der Skelettszintigraphie in der Nachsorge des Mammakarzinoms: Eine prospektive Studie über 750 Fälle
H. Schünemann, M. Jourdain · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1989 · Heft 01 · S. 3-8
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung 750 Patientinnen wurden 1987/88 in einer prospektiven Studie erfaßt. Eingangskriterium war ein postoperatives Mammakarzinom ohne bisherigen Nachweis einer Skelettmetastasierung. Es wurde eine sorgfältige Schmerzanamnese mit vorgegebenen Fragen erhoben und eine exakte klinische Untersuchung zur Feststellung von Skelettschmerzen vorgenommen. Anschließend folgten Ganzkörper-Skelettszintigraphie, ergänzende Röntgenaufnahmen, Bestimmung der Tumormarker CA-15-3 und CEA, bei Bedarf Zusatzuntersuchungen. Bei 649 Patientinnen stimmten klinischer Befund und bildgebende Verfahren überein. In 70 Fällen wurde…