Tragbare Infusionspumpe zur ambulanten Zytostatikatherapie bei inoperablen Lebermetastasen
H.-F. Kienzle, S. Wilhelm · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1988 · Heft 42 · S. 1635-1637
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei einem 48jährigen Patienten waren 12 Monate nach Resektion eines Sigmakarzinoms (pT2, G2, N0, Mx Lebermetastasen aufgetreten. Nach Implantation einer computergesteuerten externen Infusionspumpe wurde eine regionale Leberperfusionstherapie mit 5-Fluorouracil eingeleitet. Nach sieben Chemotherapie-Zyklen, jeweils im Abstand von 4-7 Wochen, waren die Lebermetastasen bei der sonographischen und computertomographischen Kontrolle nicht mehr nachzuweisen. Während der gesamten Chemotherapie konnte der Patient seinem Beruf als Lehrer ohne Einschränkung nachgehen.