Mißempfindungen der Haut bei hochdosierter intravenöser Dexamethason-Behandlung in der Onkologie
H. Rasche, C. R. Meier, J. Schneider, J. Gröticke, P. Schönhöfer · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1986 · Heft 37 · S. 1406-1407
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei 17 onkologischen Patienten kam es unmittelbar nach intravenöser Injektion von Dexamethason zu unangenehm empfundenen, objektiv ungefährlichen Hautsensationen von etwa 2-4 Minuten Dauer. In 16 Fällen traten die Beschwerden (Kribbeln, Brennen, Jucken, ziehender Schmerz) im Genital- oder Perinealbereich auf. Bei einem Patienten begannen die Symptome dort, erstreckten sich jedoch kurzfristig auf das gesamte Integument des Körperstammes. Die Ursache dieser offensichtlichen Arzneimittelnebenwirkung ist unbekannt.