CareLit Fachartikel

Plötzlicher Todesfall in der ärztlichen Praxis: Qualitätssicherung und -kontrolle als Aufgabe der Rechtsmedizin*

K.-S. Saternus, M. Staak · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1984 · Heft 23 · S. 893-898

Dokument
901675
CareLit-ID
Jahr
1984
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift
Autor:innen
K.-S. Saternus, M. Staak
Ausgabe
Heft 23 / 1984
Jahrgang 109
Seiten
893-898
Erschienen: 1984-06-08 00:00:00
ISSN
0012-0472

Zusammenfassung

Zusammenfassung In den letzten 20 Jahren ereigneten sich in Köln in der Praxis des behandelnden Arztes 72 plötzliche Todesfälle. Nur in 18 % (n = 13) ist die Todesursache von Amts wegen durch eine gerichtliche Obduktion geklärt worden. Dabei bestand ein öffentliches Interesse nur an der vollen Aufklärung akuter Todesfälle während des Heileingriffs. Wurde ein öffentliches Interesse verneint und eine Aufklärung im Sinne der Qualitätskontrolle möglich, so lag die Obduktionsfrequenz gleichfalls unter 20 %. Sonst wurde die Todesursache nach dem klinischen Bild, im allgemeinen als Herztod, attestiert. In 87 % aller Fä…

Schlagworte

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