Behandlung bei heparin-induzierter kutaner Reaktion mit einem niedermolekularen Heparin-Analog
R. Zimmermann, J. Harenberg, E. Weber, J. X. DeVries, W. Jarass, W. Schmidt · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1984 · Heft 35 · S. 1326-1328
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei einer 26jährigen Patientin trat im siebten Schwangerschaftsmonat eine tiefe Bein- und Beckenvenenthrombose auf. 20 Tage nach erstmaliger, zunächst intravenöser Verabreichung von Heparin-Natrium entwickelte sich ein ausgeprägtes, induriertes und gerötetes Exanthem im Bereich der subkutanen Applikationsstellen. Auch Heparin-Calcium führte zu gleichen Reaktionen. Nach oraler Antikoagulation mit Phenprocoumon wurde die Patientin zum Ende der Schwangerschaft und unmittelbar postpartal mit einem niedermolekularen, semisynthetischen Heparin-Analog ohne Nebenwirkungen behandelt. Die Hauttestung ergab…