CareLit Fachartikel

Hirntoddiagnostik: Einsatz ergänzender apparativer Untersuchungen

Uwe Walter · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 2024 · Heft 11 · S. 654-662

Dokument
905352
CareLit-ID
Jahr
2024
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift
Autor:innen
Uwe Walter
Ausgabe
Heft 11 / 2024
Jahrgang 149
Seiten
654-662
Erschienen: 2024-05-01 00:00:00
ISSN
0012-0472

Zusammenfassung

Mit der Feststellung des endgültigen, nicht behebbaren Ausfalls der Gesamtfunktion des Großhirns, des Kleinhirns und des Hirnstamms (irreversibler Hirnfunktionsausfall, IHA, „Hirntod“) ist naturwissenschaftlich-medizinisch der Tod des Menschen festgestellt. Die Feststellung des IHA bei intensivmedizinisch aufrechterhaltener Herz- und Kreislauffunktion erfordert eine spezielle Diagnostik („Hirntoddiagnostik“). Diese erfolgt auf der Intensivstation zur Prognoseeinschätzung oder vor der Entscheidung über eine postmortale Organspende. In Deutschland werden gemäß Transplantationsgesetz die Verfahrensregeln zur Festst…

Schlagworte

irreversibler Hirnfunktionsausfall Hirntod apparative Zusatzverfahren irreversible loss of brain function brain death ancillary tests DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift