Untersuchungen zum Körperkonzept bei Patientinnen mit Borderline-Persönlichkeitsstörung
Brigitte Haaf, Ulrike Pohl, Ingrid M. Deusinger, Martin Bohus · Psychotherapie Psychosomatik Medizinische Psychologie · 2001 · Heft 06 · S. 246-254
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Diagnostik der Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) durch die Kriterien des DSM-IV und der ICD-10-F gilt mittlerweile als gut operationalisierbar, reliabel und valide. Störungen der Körperwahrnehmung und Körperbewertung bei Patienten mit einer Borderline-Störung werden mit diesen Instrumenten nicht erfasst. Unter Verwendung der „Frankfurter Körperkonzeptskalen” verglichen wir die Körperkonzepte von 47 Patientinnen mit BPS mit einer Stichprobe von 32 Frauen mit Bulimia nervosa sowie einer Normstichprobe. Es zeigte sich eine hochsignifikante Abweichung der Untersuchungsgruppe von der klinisc…