Thrombophiliediagnostik
Bettina Kemkes-Matthes · Zentralblatt für Chirurgie · 2001 · Heft 06 · S. 433-437
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Mit Hilfe von Laboruntersuchungen ist es heute in ca. 50 % der Fälle möglich, bei familiärer Thrombosehäufung einen Gerinnungsdefekt zu diagnostizieren. Die häufigsten Gerinnungsdefekte, die mit erhöhtem Thromboserisiko einhergehen, sind die aPC-Resistenz bzw. Faktor V Leiden-Mutation, Protein C- und S-Mangel, Prothrombin 20210A Polymorphismus und Antithrombin-Mangel. Darüber hinaus werden erhöhte Homocysteinspiegel in Verbindung mit erhöhtem Thromboserisiko gesehen. Das Thromboserisiko des einzelnen Patienten hängt von Art, hetero- oder homozygoter Ausprägung des nachgewiesenen Defektes, sowie d…