Die psychoanalytisch-interaktionelle Gruppentherapie - ein Behandlungsangebot für Patienten mit strukturellen Störungen
Jürgen Ott · PiD - Psychotherapie im Dialog · 2001 · Heft 01 · S. 50-58
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Abstract Die psychoanalytisch-interaktionelle Gruppenpsychotherapie ist eine spezifische Modifikation des Göttinger Modells der Anwendung der Psychoanalyse in Gruppen. In diesem Beitrag werden, ausgehend von klinischen Erfahrungen und theoretischen Hypothesen zur Psychopathologie der strukturell gestörten Patienten, die Grundprinzipien und Techniken der psychoanalytisch-interaktionellen Gruppenmethode dargestellt. Die Grundeinstellungen beinhalten Präsenz, d. h. intensive Aufmerksamkeitsausrichtung auf die Gruppe, die Gruppenmitglieder und deren Beziehungen sowie auf sich selbst; uneingeschränkten Respekt, emoti…