Antirefluxchirurgie als Karzinomprophylaxe?
M. Fein · Viszeralchirurgie · 2001 · Heft 04 · S. 265-271
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung. Je größer das Ausmaß des Refluxes, desto höher ist auch das Krebsrisiko. Das Karzinomrisiko bei Vorliegen eines Barrett-Ösophagus beträgt ca. 0,5 % pro Patientenjahr. Die Therapie der Refluxkrankheit kann medikamentös durch eine Säureblockade und operativ durch Korrektur des Sphinktermechanismus erfolgen, wobei ein wichtiges Argument für die Durchführung der Operation eine Verbesserung der Lebensqualität ist. Für die Karzinomentstehung ist der duodenogastrale Reflux als Komponente des gastroösophagealen Refluxes von zentraler Bedeutung. Die medikamentöse Therapie führt zwar zu einer Reduktion de…