Psychoanalytische Therapie sexueller Störungen
Manfred Rust · PiD - Psychotherapie im Dialog · 2001 · Heft 03 · S. 270-276
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Abstract Nach einleitenden Überlegungen zur Sprachlosigkeit von Patienten mit Sexualstörungen wird eine Modifikation psychoanalytischer Arbeit durch die aktive Einbeziehung von Imaginationen beschrieben. Dieser Modus wird zunächst an einem Patienten mit erektiler Dysfunktion, dann an einem Fall von sadistischer Perversion exemplifiziert. Durch die aktive Einbeziehung von Imaginationen lässt sich ein szenisch-interaktioneller Raum zwischen Patient und Analytiker eröffnen, der Schamgrenzen und Tabuisierungen zurücktreten lässt zugunsten von Arbeit in und an einer kreativen Bilderwelt, in der Ressourcen mobilisiert…