Dünndarmtransplantation bei Kurzdarmsyndrom nach fulminanter Mesenterialischämie
B. H. Markus, L. Brinkmann, C. Allers, E. Hanisch, J. Eichhorn, J. Stein, T. Schmitz-Rixen, A. Encke · Viszeralchirurgie · 2001 · Heft 06 · S. 377-382
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung. Bei einem 57-jährigen Patienten mit Kurzdarmsyndrom nach Darmnekrose und Exenteration bei kompletter intestinaler Ischämie wurde eine Dünndarmtransplantation durchgeführt. Grunderkrankung war eine Aortendissektion Standford B, die zum Verlust der A. mesenterica superior und der rechten Niere führte. Vor der Transplantation musste der Patient vollständig parenteral ernährt werden. Es kam zum Auftreten einer cholestatischen Lebererkrankung mit Verschlechterung der Leberfunktion, der Syntheseleistung und des Allgemeinzustandes. Mittelfristig betrachtet wäre es ohne die Transplantation zu einer schw…