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Kongenitales Myasthenie-Syndrom bei einer 18-jährigen Kroatin durch Homozygotie für die 1267delG-Mutation im Gen für die ε-Untereinheit des Azetylcholinrezeptors

P. Kalischewski, S. Kraner, M. Reuter, W. Köhler, O. Steinlein, J. P. Sieb · Aktuelle Neurologie · 2002 · Heft 06 · S. 298-300

Dokument
906524
CareLit-ID
Jahr
2002
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Aktuelle Neurologie
Autor:innen
P. Kalischewski, S. Kraner, M. Reuter, W. Köhler, O. Steinlein, J. P. Sieb
Ausgabe
Heft 06 / 2002
Jahrgang 29
Seiten
298-300
Erschienen: 2002-01-01 00:00:00
ISSN
0302-4350

Zusammenfassung

Zusammenfassung Kongenitale Myasthenie-Syndrome sind sehr seltene Erkrankungen. Wir stellen den Fall einer 18-jährigen Kroatin mit Homozygotie für eine Deletion (1267delG) im Gen für die ε-Untereinheit des Azetylcholinrezeptors vor. Klinisch zeigte sich eine bei Belastung zunehmende Gliedergürtelschwäche sowie eine ausgeprägte externe Ophthalmoplegie. Der therapeutische Effekt von Cholinesterasehemmern war nicht ausreichend. Die Molekulargenetik von kongenitalen Myasthenie-Syndromen mit Mutationen in den Genen für die Untereinheiten des Azetylcholinrezeptors wird diskutiert.

Schlagworte

Aktuelle Neurologie