Wahrnehmen zeitlicher Relationen, neuronale Synchronisation und die Schizophrenien
D. F. Braus · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2002 · Heft 11 · S. 591-600
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Alltagsrelevante perzeptuelle oder motorische Leistungen des zentralen Nervensystems ebenso wie das subjektive Erleben der Gegenwart setzen die geordnete zeitliche Organisation von internalen und externalen Informationseinheiten voraus. Ein Zusammenhang zwischen neuronaler Oszillation und Synchronisation auf der Mikroebene und der Fähigkeit, auf der Makroebene Ereignisse zeitlich zu ordnen, aufeinander zu beziehen und darauf motorisch zu reagieren, wird angenommen. Auch bei schizophrenen Psychosen werden seit langem sowohl Störungen in der Zeitwahrnehmung als auch der sensomotorischen Koordinieru…