Gastrointestinale Nebenwirkungen der Therapie rheumatischer Erkrankungen
U Schiemann, H Kellner · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2002 · Heft 11 · S. 937-943
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die weit verbreitet eingesetzten Antirheumatika können eine Vielzahl gastrointestinaler Komplikationen hervorrufen. Symptomatische Therapeutika wie Glukokortikoide und nicht-steroidale Antirheumatika sind bekannt für das Auftreten von Magen- und Duodenalulzera, besonders unter ihrer Kombinationsbehandlung. Das Nebenwirkungsspektrum der Basistherapeutika (Methotrexat, Leflunomid, Hydroxy-/Chloroquin, Sulfasalazin) umfasst neben unspezifischen gastrointestinalen Reizsymptomen wie Übelkeit, Erbrechen und Diarrhöen auch die Induktion von ulzerösen Schleimhautläsionen (Methotrexat) und vor allem das…