Crack-Syndrom: Pulmonale Komplikationen nach Kokaininhalation
T. O. Hirche, E. Lambrecht, T. O. Wagner · Pneumologie · 2002 · Heft 11 · S. 684-688
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Wir berichten über einen 45-jährigen Patienten mit Husten, Hämoptysen, thorakalen Schmerzen und neu aufgetretenen pulmonalen Infiltraten beidseits. Die bronchoalveoläre Lavage und transbronchiale Biopsien ergaben die Infiltration mit neutrophilen Granulozyten sowie die Ausbildung von Fremdkörpergranulomen. Ursächlich wurde ein Crack-Syndrom infolge eines inhalativen Kokainabusus diagnostiziert und der Patient zeigte eine rasche Besserung unter symptomatischer Therapie und temporärer Noxenkarenz. Als Crack wird ein hitzestabiles Derivat des Kokains bezeichnet, welches tabakähnlich inhaliert werden…