Die Klinik des Morning-Glory-Syndroms
Valéria Nagy, Beata Kettesy, Karoly Toth, Peter Vamosi, Judit Damjanovich, Andras Berta · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2002 · Heft 11 · S. 801-805
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung HINTERGRUND: Handmann hat 1929 als Erster das „Morning-Glory-Syndrom” bei sechs Patienten beschrieben. 1970 hat Kindler einige Fälle von „ungewöhnlicher kongenitaler Papillenanomalie” vorgestellt. Seitdem äußerten verschiedene Autoren die Vermutung, dass die beiden oben genannten Verfasser verschiedene Varianten derselben Entwicklungsstörung beschrieben hatten. MATERIAL UND METHODEN: Es wurde in unserer Klinik im Januar 2000 bei zwei Patientinnen, Mutter und Tochter, das „Morning-Glory-Syndrom” diagnostiziert. Multiple ophthalmologische und elektrophysiologische Untersuchungen sowie kraniale Comp…